Kinderbibeltag Rollstuhl: Spielerisch Barrieren abbauen

Kinderbibeltag Rollstuhl: Spielerisch Barrieren abbauen

Kinderbibeltag Rollstuhl: Spielerisch Barrieren abbauen

# Rückblick

Kinderbibeltag Rollstuhl: Spielerisch Barrieren abbauen

Am vergangenen Samstag stand das Gemeindezentrum der evangelischen Kirchengemeinde Neureut-Nord ganz im Zeichen der Inklusion: 20 Kinder nahmen am Rollstuhlkinderbibeltag teil und erlebten hautnah, was es bedeutet, auf einen Rollstuhl angewiesen zu sein. Das Rollstuhlprojekt, das bereits seit 2007 von Torsten Guldenschuh initiiert und von ihm und vielen Helfenden veranstaltet wird, möchte Kindern ohne Behinderung einen Einblick in die Lebensrealität von Rollstuhlfahrern geben. Dabei geht es nicht nur um das Ausprobieren, sondern auch um den respektvollen Umgang miteinander und das Bewusstsein für Barrieren im Alltag. „Wir wollen zeigen, dass Menschen im Rollstuhl ein genauso selbstbestimmtes Leben führen können – und dass wir gemeinsam Barrieren abbauen können“, betonten die Mitarbeitenden. Die Kinder konnten dies spielerisch erfahren: Während einige sich in einer Rollstuhl-Polonaise versuchten, absolvierten andere einen Slalom-Parcours und merkten schnell, wie viel Kraft es braucht, sich mit dem Rollstuhl fortzubewegen. Neben den sportlichen Herausforderungen kam auch die Kreativität nicht zu kurz. Eine weitere Gruppe bastelte fleißig an kleinen Geschenken, die beim zweiten Teil des Projekts eine Rolle spielen werden. Denn kommende Woche geht es für die Kinder nach Frankfurt, wo sie den Zoo aus der Perspektive eines Rollstuhlfahrers erkunden und sich mit dem Rollstuhl-Sport-Club Frankfurt treffen werden. Dort stehen dann weitere Spiele und Herausforderungen auf dem Programm.

Der Kinderbibeltag hat eindrücklich gezeigt: Inklusion beginnt im Kopf – und mit einem offenen Herzen und ein bisschen Mut lassen sich viele Barrieren gemeinsam überwinden.

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